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Was ist das Danewerk? Vor über 1000 Jahren, in der Wikingerzeit, trafen hier in der Grenzregion zwischen Skandinavien und Mitteleuropa Dänen, Friesen, Sachsen und Slawen aufeinander. Dänische Könige begannen das Danewerk als Grenzbefestigung auszubauen. So sicherten sie die Südgrenze ihres Reiches und den Handelsweg zwischen Nord- und Ostsee. Das Danewerk bestand aus Erdwällen, Mauern, Gräben und einem Sperrwerk in der Schlei. Wichtigster Handelsort und Verkehrsknotenpunkt war Haithabu.


Große Teile des Danewerks und ganz Haithabu sind Naturschutzgebiet. Die hier vorkommenden Arten und Lebensräume sind selten gewordene und daher wertvolle Überreste einer ursprünglichen Naturlandschaft. Borstgrasrasen, Magerrasen, Heiden, Mittel- und Eichenkrattwälder waren ursprünglich weitverbreitet. Diese Lebensräume entstanden, weil Wälder und Weiden früher anders als heute bewirtschaftet wurden. Am Danewerk und in Haithabu sind Naturschutz und Denkmalschutz durch gemeinsame Schutz- und Erhaltungsziele eng miteinander verbunden.


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