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Was sind Haithabu und Danewerk? Haithabu und Danewerk sind ein herausragendes Zeugnis der Wikingerzeit. Vor über 1000 Jahren sicherten sie an der schmalsten Stelle zwischen Ost- und Nordsee, der Schleswiger Landenge, das Grenzland zwischen Skandinavien und Mitteleuropa. Diese besondere Lage ermöglichte einen intensiven Handel und den Austausch zwischen den Regionen und den Meeren.

Die Handelsstadt Haithabu war in die Wallanlagen des Danewerks integriert. Es diente als Grenzbefestigung und wurde von den dänischen Königen über Jahrhunderte hinweg immer wieder ausgebaut. In dieser Grenzregion blühte die Handelsmetropole Haithabu auf. Sie war der zentrale Handels- und Verkehrsknotenpunkt in Nordeuropa und ein Musterbeispiel für ein frühes städtisches Handelszentrum.

Die außergewöhnlich gut erhaltenen archäologischen Überreste dienen der Wissenschaft immer noch als Quelle für viele wichtige Erkenntnisse zur Wikingerzeit.

Seit 2018 sind sie Welterbe der UNSECO.

Große Teile des Danewerks und ganz Haithabu sind Naturschutzgebiet. Die hier vorkommenden Arten und Lebensräume sind selten gewordene und daher wertvolle Überreste einer ursprünglichen Naturlandschaft. Borstgrasrasen, Magerrasen, Heiden, Mittel- und Eichenkrattwälder waren ursprünglich weitverbreitet. Diese Lebensräume entstanden, weil Wälder und Weiden früher anders als heute bewirtschaftet wurden. Am Danewerk und in Haithabu sind Naturschutz und Denkmalschutz durch gemeinsame Schutz- und Erhaltungsziele eng miteinander verbunden.

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