HOLLINGSTEDT - NORDSEEHAFEN DES MITTELALTERS

Hollingstedt

In Hollingstedt lag vor über 1000 Jahren der „Nordseehafen“ von Haithabu und später dem mittelalterlichen Schleswig. Die Handelsschiffe kamen aus der Nordsee über Eider und Treene bis hierher. Händler vermieden dadurch die gefährliche Fahrt um die Nordspitze Dänemarks. So mussten sie nur die 16 km schmale Landenge zwischen Hollingstedt und Haithabu/Schleswig überwinden. Von Haithabu segelten sie dann über die Schlei weiter in die Ostsee. Der Landweg verlief nördlich des Danewerks, das hier sein westliches Ende findet.
Südöstlich der heutigen Brücke lag der Hollingstedter Hafen. Er war mit hölzernen Plattformen befestigt. Kaufleute luden ihre Handelswaren von den Schiffen auf Ochsenkarren um und transportierten sie weiter. So gelangte auch vulkanischer Tuffstein aus der Eifel hierher. Die Hollingstedter St. Nikolaus-Kirche besteht zum Teil aus diesem Material. Sie ist im romanischen Baustil des 11. bis 13. Jh. errichtet.
Entdecken Sie mehr zur Geschichte Hollingstedts in einer Ausstellung im „Hollinghuus“ im Ortszentrum.

Rekonstruktion der Hafensituation in Hollingstedt.

Rekonstruktion der Hafensituation in Hollingstedt

Audiotrack aus dem Wikinger-Friesen-Weg: 

Diesen und viele weitere Audiotracks zum Wikinger-Friesen-Weg finden Sie auf der Seite www.wikinger-friesen-weg.de.

 


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