DAS ÖSTLICHE DANEWERK

Osterwall

Der gegenüberliegende Knick ist der Rest des „Osterwalls“. Er verläuft bis zum Windebyer Noor. Damit erreicht das Danewerk seinen östlichsten Punkt. Der Osterwall beginnt an der unzugänglichen Niederung der Osterbek nahe des Südufers der Schlei. Er verläuft über Kochendorf 4 km nach Südosten. Somit bezogen die Erbauer die natürlichen Hindernisse geschickt in ihren „Bauplan“ ein.
Das Danewerk erstreckt sich in seinem westlichen Abschnitt von Hollingstedt an der Treene bis zur Schlei. Eine leicht zu überwindende Engstelle in der Schlei war mit einem Seesperrwerk gesichert. Der Osterwall schützte die Halbinsel Schwansen südlich der Schlei. Dort lagen mehrere wikingerzeitliche Siedlungen. Damals war der westliche Teil des Osterwalls mit einer hölzernen Palisade gesichert. In seiner Bauweise ähnelt er damit dem Nordwall des Danewerks aus dem 8. Jh. Im Osten zum Windebyer Noor war er nur mit Grassoden bedeckt und besaß einen Graben. Gehört der Wall womöglich zu den ältesten Teilen des Danewerks?

Rekonstruktion Soderwall

Rekonstruktion des Sodenwalls mit vorgelagertem Graben (nach Elsner 1992).


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