Trockene Artenvielfalt – Magerrasen

    

Magerrasen sind nährstoffarme Pflanzengesellschaften. In Norddeutschland haben sie sich durch lange Beweidung mit nur wenig Vieh oder einmaliges Mähen gebildet. Sie sind vor allem auf den mageren Sandböden der Wallanlagen des Danewerks zu finden. Die Wallanlagen bieten seltenen Arten einen geeigneten Lebensraum. Trotz des sehr trockenen Bodens, einer starken Sonneneinstrahlung und wenig Nährstoffen, können hier viele Pflanzenarten wachsen. Dadurch haben Insekten ein großes Nahrungsangebot.

Zu den charakteristischen Pflanzen gehören zum Beispiel die Heide-Nelke, der Dornige Hauhechel, der Flaum-Hafer und der Schafschwingel. Weitere wichtige Arten sind neben verschiedenen Ginster- und Kleearten auch das Berg-Sandglöckchen, die Rundblättrige Glockenblume sowie das Kleine Habichtskraut. Zusammen mit den Borstgrasrasen und Zwergstrauchheiden bilden die Mager- und Trockenrasen ein eng verzahntes Biotopmosaik.


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