Invasion der Neophyten

Bereits im frühen Mittelalter wurden die an das Danewerk anschließenden Moore entwässert und in Grünland umgewandelt. Die Einführung der modernen Landwirtschaft ließ früher weitverbreitete Lebensräume verschwinden. Nur an besonderen Standorten wie dem Danewerk sind sie erhalten geblieben. Zunehmend leiden sie jedoch unter hohen Einträgen von Nährstoffen aus der Luft. Dadurch werden die Bestände immer älter und nehmen in ihrer Artenvielfalt ab. Denn die konkurrenzschwachen Arten der heute seltenen Lebensräume werden von artenarmen und konkurrenzstarken Grasarten verdrängt.

Zudem werden sie durch schnell wachsende nicht-heimische Pflanzenarten (Neophyten) wie die spätblühende Traubenkirsche oder den Weidenspierstrauch (auch bekannt als Teebusch) bedroht.

Um die bestehenden Lebensräume auf dem Danewerk zu erhalten, werden daher Teile regelmäßig spät im Jahr gemäht und von Schafen und Ziegen beweidet. Nur so bleiben die Borstgrasrasen, Zwergstrauchheiden und Sandmagerrasen erhalten.


Zukunftsprogramm