Am 7. Juni 2026 wurde die Welterbe-Feier in Busdorf zum Treffpunkt für Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Welterbe-Region Haithabu und Danewerk. Rund 20 Ausstellerinnen und Aussteller kamen zusammen, um den „Markt der Welterbe-Region“ mit Leben zu füllen und die Vielfalt unserer Region sichtbar zu machen. Darüber hinaus gab es Vieles zu entdecken:
Von Mitmachaktionen für Kinder über das Bemalen von Stoffbeuteln und Fotos mit Harald Blauzahn bis hin zu Gesprächen über den Ochsenweg oder die Geschichte Busdorfs – die Besucherinnen und Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Möglichkeiten zum Entdecken, Mitmachen und Gewinnen.
Das Wetter sorgte am Veranstaltungstag für eine kurzfristige Anpassung des Programms: Die morgendlichen Programmpunkte wurden in die nahegelegene St. Andreas Kirche verlegt. Rund 100 Gäste fanden sich dort gegen 10 Uhr ein, um den Grußworten von Tourismusminister Claus Ruhe Madsen zu folgen. Umrahmt wurde der Auftakt durch einen Gottesdienst sowie weitere Grußworte aus Politik, Region und dem Welterbe-Umfeld.
Eines wurde an diesem Tag besonders deutlich: „Gemeinsam von der Region für die Region“ ist nicht nur ein Motto der vergangenen Jahre, sondern ein Erfolgsrezept. Die vielen gemeinsamen Projekte, Kooperationen und Initiativen zeigen, was entstehen kann, wenn Menschen, Institutionen und Gemeinden an einem Strang ziehen. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorne: Einige große Projekte stehen bereits in den Startlöchern, darunter der Ausbau des Nordwall Parks in Schleswig. Andere gehen in ihre entscheidende Phase, wie der Neubau des Archäologischen Parks in Dannewerk oder die Weiterentwicklung des Danevirke Museums.
Die Welterbe-Feier war ein Fest für die Menschen der Region. Sie zeigte, was eine lebendige Verantwortungsgemeinschaft gemeinsam erreichen kann – für die Besucherinnen und Besucher unserer Region ebenso wie für die Bewohnerinnen und Bewohner. Im Mittelpunkt standen Begegnungen, Erlebnisse und die Freude daran, das eigene Welterbe gemeinsam zu entdecken.
Besonders die Angebote für Kinder machten deutlich, wie lebendig die Vermittlung von Geschichte sein kann: Strahlende Kinderaugen bei den Mitmachaktionen wie dem Upcycling-Wikingerschiff, dem Basteln des Kiewer Eis oder der „Archäologie im Sandkasten“, spannende Momente beim Familienquiz auf der Bühne und attraktive Gewinne mit regionalem Bezug sorgten für Begeisterung. Unterstützt wurden die Gewinnerinnen und Gewinner unter anderem mit Produkten aus dem Grünen Binnenland und der Ostseefjord Schlei Region. Das besondere Highlight: Eintrittskarten für das Wikinger Museum Haithabu. Der Blick geht bereits weiter: Die Welterbe-Feier 2026 hat gezeigt, was möglich ist – und gleichzeitig, dass noch viel Potenzial vorhanden ist.
Dieses Potenzial gilt es 2028 sichtbar zu machen: Dann wird der deutschlandweite Welterbetag bei uns eröffnet und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der deutschen und möglichst auch dänischen Welterbestätten werden zu Gast in der Region sein.
Einblicke von der Welterbe-Feier 2026:





