Hier verlief der historisch bedeutsame Ochsenweg, die wichtigste Verkehrsachse über die jütische Halbinsel von Viborg (DK) nach Wedel bei Hamburg. Auf Dänisch wird der Weg auch Hærvej (Heerweg) genannt. Bereits vor mehr als 3500 Jahren, während der Bronzezeit (1700–550 v. Chr.), wurden hier Kupfer und Zinn transportiert. Anhand zahlreicher Hügelgräber entlang des Weges ist sein Verlauf heute noch nachzuvollziehen. Einige, wie die Tweebargen, sind noch immer als archäologische Kulturdenkmale erhalten.
In der Wikingerzeit kontrollierten dänische Herrscher den Verkehr auf dem Ochsenweg durch das Danewerk. Am Tor im Hauptwall kreuzte der Ochsenweg den kurzen Landweg zwischen den Gewässern, die zur Ost- und Nordsee führten. Die Nutzung des Ochsenweges war vielfältig: Ochsen wurden getrieben, Waren transportiert, Soldaten marschierten oder Gläubige pilgerten auf dieser Trasse.
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