Verbindungswall


Haithabus Verbindung zum Danewerk

Der dänische König Harald Blauzahn schloss nach der Mitte des 10. Jh. sein bedeutendes Handelszentrum Haithabu mit dem Bau eines weiteren Walls an das Danewerk an: dem Verbindungswall. Die Stadtbefestigung um Haithabu hatte der Herrscher kurz zuvor bauen lassen. Der Verbindungswall füllte die Lücke zwischen Haithabus Halbkreiswall und dem Hauptwall.

Er verläuft von der Wikingersiedlung bis an die feuchte Niederung des Dannewerker Sees. Dabei quert er auch ein sumpfiges Tal. So bezogen die Erbauer die natürlichen Hindernisse geschickt in ihren „Bauplan“ ein.

Die Bundesstraße schneidet heute eine Kerbe in den Verbindungswall. Damals hingegen überlagerte hier der neu erbaute Wall einfach einen alten Grabhügel. Archäologen fanden an dieser Stelle unter dem Wall Überreste eines Sarges, ein Schwert und ein Messer.

Weitere Informationen unter: www.kuladig.de

 
 

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Haithabus Verbindung zum Danewerk

Sie stehen hier auf dem Verbindungswall. Der dänische König Harald Blauzahn schloss nach der Mitte des 10. Jh. sein bedeutendes Handelszentrum Haithabu mit dem Bau eines weiteren Walls an das Danewerk an. Die Stadtbefestigung um Haithabu hatte der Herrscher kurz zuvor bauen lassen. Der Verbindungswall füllte die Lücke zwischen Haithabus Halbkreiswall und dem Hauptwall.

Er verläuft von der Wikingersiedlung bis an die feuchte Niederung des Dannewerker Sees. Dabei quert er auch ein sumpfi ges Tal. So bezogen die Erbauer die natürlichen Hindernisse geschickt in ihren „Bauplan“ ein.

Die Bundesstraße schneidet heute eine Kerbe in den Verbindungswall. Damals hingegen überlagerte hier der neu erbaute Wall einfach einen alten Grabhügel. Archäologen fanden an dieser Stelle unter dem Wall Überreste eines Sarges, ein Schwert und ein Messer.

Weitere Informationen unter: www.kuladig.de

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